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Kündigung Arbeitsvertrag – Alles Wissenswerte

Flattert die Kündigung ins Haus, ist dies für viele Arbeitnehmer zunächst ein Schock. Es tauchen zahlreiche Fragen auf: Ist die Kündigung rechtens? Und welche Schritte müssen nun unternommen werden? Unser Informationstext fasst die wichtigsten Hinweise bezüglich einer, vom Arbeitgeber ausgehenden, Kündigung zusammen.

Kündigung des Arbeitsvertrags – Wichtige Fristen für den Arbeitnehmer

Ab dem Tag, an dem das Kündigungsschreiben dem Arbeitnehmer direkt übergeben wird oder in dessen Briefkasten landet, laufen bestimmte Fristen. Erfolgt die Zustellung auf dem Postweg am Abend, verschiebt sich die Frist auf den nächsten Tag. Generell gilt: Auch wenn der Arbeitnehmer derzeit nicht vor Ort ist, sich also beispielsweise im Urlaub befindet, ist er verpflichtet, sich täglich nach Neueingängen im Briefkasten zu erkundigen. Ist ihm das Leeren des Briefkastens selbst nicht möglich, muss er dies anderweitig gewährleisten.

Meldung beim Arbeitsamt

Der Arbeitnehmer hat die Aufgabe, sich binnen drei Tagen nach dem Ende des Arbeitsverhältnisses bei der zuständigen Agentur für Arbeit zu melden. Erfolgt die Meldung zu spät, muss mit einer Sperre in Form von ausbleibenden Zahlungen gerechnet werden.

Widerspruch

Gewisse formale Gegebenheiten stellen den Erfolg eines Widerspruchs durch den Arbeitnehmer in Aussicht, sofern dieser möglichst unverzüglich erfolgt. Anlass zum Widerspruch kann beispielsweise dann bestehen, wenn durch einen Vertreter des Arbeitgebers, also zum Beispiel durch einen Anwalt oder Mitarbeiter, gekündigt wird und keine Vollmacht beiliegt. Ein solcher Widerspruch kann sich im Einzelfall durchaus lohnen. Zwar lässt sich die Kündigung dadurch lediglich hinauszögern, möglicherweise führt die Verzögerung aber dazu, dass keine fristlose Kündigung mehr rechtens ist oder der Arbeitnehmer in der Zwischenzeit länger als sechs Monate angestellt ist, sodass der Kündigungsschutz greift.

Klage

Beabsichtigt der Arbeitnehmer, gegen die Kündigung zu klagen, muss er dieses Vorhaben innerhalb von drei Wochen nach Erhalt des Kündigungsschreibens in die Tat umsetzen.

Wann ist eine Kündigungsschutzklage sinnvoll?

In vielen Fällen empfiehlt es sich, zunächst persönlich mit dem Arbeitgeber in Kontakt zu treten und auszuloten, ob eine außergerichtliche Einigung, zum Beispiel in Form eines Abwicklungsvertrags, möglich ist. Andernfalls kommt, je nach Situation, natürlich auch die Kündigungsschutzklage infrage. Um sich diesbezüglich finanziell abzusichern, sollten im ersten Schritt Fragen zum Thema Rechtsschutzversicherung geklärt werden. Vor Gericht ist im Einzelfall auch eine Güterverhandlung, die dann mitunter den Firmenwagen, das Arbeitszeugnis oder den Resturlaub betreffen kann, lohnenswert.

Die Abfindung bei Kündigung

Der Großteil der Verfahren endet mit einer Abfindung. Dies kann durchaus im Sinne beider Parteien sein. Der Arbeitgeber möchte das Verfahren zügig hinter sich bringen, ohne es auf eine gerichtliche Entscheidung hinauslaufen zu lassen, während der Arbeitnehmer oft ein Interesse daran hat, die Sache endlich abschließen und nach vorn blicken zu können.

Professionelle Unterstützung bei der Kündigung des Arbeitsvertrags

Wenn Sie sich mit einer Kündigung konfrontiert sehen und in Erfahrung bringen wollen, welche Optionen Sie nun haben, bietet sich eine professionelle Beratung an. Unsere kompetenten Anwälte kümmern sich nicht nur um eine Einschätzung der Prozessaussichten, sondern behalten auch sozialversicherungsrechtliche und steuerrechtliche Folgen im Blick. Dabei haben die Anliegen unserer Mandanten stets höchste Priorität und stehen im Zentrum unseres Tuns.

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Armin Goßler

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